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Buchtip: ARBEIT - die schönste Nebensache der Welt. Wie NEW WORK unsere Arbeitswelt revolutioniert


Fotoquelle: Amazon

Wieder ein neues Buch zu Future of Work, aber neben Lars Vollmers: Zurück zur Arbeit, wohl eins der beiden grundlegenden der letzten Zeit, die sich tiefergehend mit dieser neuen NEW WORK befasst, die viele so gerne als Buzzword benutzen, aber eigentlich gar nicht konkret wissen, was damit gemeint ist.

Jeder, der das jetzt ändern will, sollte sich das neue Buch von Markus Väth:  "ARBEIT - die schönste Nebensache der Welt. Wie NEW WORK unsere Arbeitswelt revolutioniert" kaufen oder bei Kindle runterladen. Es ist hervoragend geschrieben, liest sich also nicht zu theoretisch und ist auch kein Arbeitsrechtler oder Psychologen Bla Bla, wie manche Kritiker vielleicht vermuten.
Der Essay von Thomas Vollmoeller(CEO Xing AG) unter dem Titel: "Arbeitszeit ist Lebenszeit - Wertewandel in der Arbeitswelt" ist ein ideales Vorwort, das den Leser auf die aktuellen Herausforderungen vorbereitet, die dann von Markus Väth in den folgenden Seiten vertieft und geclustert werden. Dies ist ein Buch, das man sicherlich mehrmals lesen kann, denn es steckt sehr viel darinnen, dass man direkt in seiner Firma umsetzen sollte bzw. ersteinmal daran arbeiten alle Entscheider auf den gleichen Horizont zu bringen. 

Wie sagte doch einst Konrad Adenauer: "Wir leben alle under dem gleichen Himmeln, aber haben nicht den selben Horizont!" Ein Spruch, der bis heute gültig ist und die Problematik excellent beschreibt.


Markus Väth ist Psychologe, Unternehmer, Speaker, Berater und das seit über 11 Jahren. 
Das IT Studium und Erfahrungen als Business Analyst helfen ihm sicherlich dabei, die Arbeitswelt von vielen Seiten zu beleuchten. Seine Erfahrung als Speaker und Berater zu vielen Themen der neuen Arbeitswelt, die in seinen Büchern beschrieben werden, untermauern seine Therorien mit Praxiserfahrungen. Die Beste Grundlage, um als Autor & Berater erfolgreich zu sein.

Bevor ich aber nun noch lange weiter um den heißen Brei herumrede, machen Sie sich selbst ein Bild von dem Buch und einigen Textauszügen, die neugierig machen sollen, sich tiefergehend mit dieser Thematik zu befassen und sie vor allem auch dann umzusetzen.

Auszüge aus Textpassagen der Seiten 14 - 20 von:
Markus Väth: ARBEIT - die schönste Nebensache der Welt. Wie NEW WORK unsere Arbeitswelt revolutioniert, (Gabal Verlag, 31. August 2016)


„Noch einmal Roman Herzog: »Innovationsfähigkeit fängt im Kopf an, bei unserer Einstellung zu neuen Techniken, zu neuen Arbeits- und Ausbildungsformen, bei unserer Haltung zur Veränderung schlechthin.

Wenn man nicht gerade auf Branchenmessen des Personalwesens geht oder einschlägige Fachbücher und Blogs liest, bekommt man wenig mit von dem fundamentalen Wandel der Arbeitswelt, der uns bevorsteht: ökonomisch, sozial, kulturell.

Denn mit New Work ist es wie mit echtem Zeitmanagement: Entweder man praktiziert es über alle Lebensbereiche hinweg (und nicht nur im Berufsleben) oder man lässt es.

·        Wie wirkt sich New Work auf die Organisation aus, auf die Zusammenarbeit der Menschen?
·        Was macht New Work mit der Führung, mit Abläufen und Prozessen?
·        Wie passt der Mensch in diese neuen Organisationen?
·        Auch hierzu gibt es aktuelle Stichworte wie »Demokratisierung der Arbeitswelt«, »virtuelle    Führung« oder »flache Hierarchien«.



Insgesamt erleben wir einen Innovationsschub in allen fünf Dimensionen:

1.   In der psychologischen Dimension ist dies eine neue Qualität der (tatsächlichen oder behaupteten) Selbstverwirklichung des Menschen in der Arbeit, auch als »Subjektivierung« bezeichnet. 


2.    In der sozialen Dimension sind dies neue Formen der Zusammenarbeit, etwa verstärkte Teamarbeit, Demokratisierung von Entscheidungsprozessen oder neue Führungsansätze. 


3.  In der technologischen Dimension ist dies ein neues, noch nie dagewesenes Ausmaß an Digitalisierung von Arbeitsprozessen sowohl im Produktions- als auch im Dienstleistungssektor. 


4.     In der organisatorischen Dimension sind dies neue Formen der strukturellen Gestaltung: Wegfall von Hierarchien, teilautonome Teams, virtuelle Führung etc. 


5    In der politischen Dimension sind dies neue Bewertungen der Bedeutung menschlicher Arbeit: Arbeitsschutz, Gesundheit, Lohnentwicklung, soziale Gerechtigkeit.


·        Menschen gehen in der Regel nur zum Arzt, wenn sie krank sind.
·        Trainer wechseln Stammspieler nur aus, wenn es unbedingt nötig ist.
·        Und ein Unternehmen ändert seine Produktpalette in der Regel nur, wenn das bisherige          Angebot beim Kunden nicht mehr zieht.

So ist das mit der Veränderung: Sie kostet Kraft und wird daher meist angegangen, wenn es wirklich notwendig ist – und nicht aus Jux und Dollerei.
Es ist an der Zeit, Arbeit neu zu denken. Es ist an der Zeit für New Work.


Die New Work Bewegung stellt die großen Fragen: 

·        Was ist menschenwürdige Arbeit?
·        Was ist sinnvolle Arbeit?
·        Wie kann man seine arbeitsrelevanten Fähigkeiten optimal entwickeln? 
·        Wie müssen moderne Organisationen aufgestellt sein?
   Wie sieht eine gerechte, effektive, maßvoll kapitalistische Arbeitsgesellschaft aus?

·        Und wie kommen wir dahin?


New Work geht über isolierte Maßnahmen hinaus, es will den Menschen in der Arbeit neu denken. Es geht nicht nur um gesundes Essen in der Kantine oder eine Führungskräftewahl. Es geht auch nicht um »agiles«, das heißt flexibles Projektmanagement oder um das Planieren von Hierarchien. Es geht ums Ganze.

New Work mag noch im Stadium der Erprobung stecken, doch es wird seinen Weg machen, weg vom Nice to have hin zur Hauptoption für erfolgreiche Unternehmen und sozial-marktwirtschaftliche Gesellschaften.

New Work ist eine Idee, die 30 Jahre nach ihrer Entstehung noch auf den Durchbruch wartet. Man kennt das aus der Wirtschaft: Manche Produkte und Dienstleistungen sind zur Zeit ihrer Erfindung so innovativ, dass die Menschen sie nicht verstehen und sie nicht am Markt andocken können.

Doch das Verständnis für die Idee des New Work wächst, das Murmeln der Unzufriedenen wird lauter, die Wirtschaft sucht nach Wegen der Fachkräftesicherung und selbst die Politik startet Projekte zum New Work.

Daher gilt in diesem Fall der von Victor Hugo inspirierte Satz:
»Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.«

Die Idee ist da. Gestalten wir die Zeit.“


Neugierig geworden ? Dann können Sie hier das Buch kaufen und sofort mit der Umsetzung starten. Der Tisch ist gedeckt, Essen müssen Sie selber !


Thomas Zahlten, Wien, den 01.Oktober 2016


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